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Da das Thema wiedermal so aktuell ist ...

Manche Schlagzeilen in gewissen Zeitungen sind sehr kalkulierbar. Da passiert dieser schreckliche Amoklauf in Winnenden und fast anschließend werden wiedermal Computerspiele dafür verantwortlich gemacht, im speziellen Counterstrike.

Ich will jetzt nicht sagen, dass Counterstrike für Kinder oder Jugendliche geeignet ist, eine Ab-18 oder eventuell sogar Ab-21 Freigabe macht großen Sinn. Allerdings den Schluss zu ziehen, Counterstrike ist schuld weil es der Attentäter auf seinem PC hatte ist das typische und einfachste Vorurteil.

Der Großteil vieler junger Menschen zwischen 16 und 30 hat in seinem Leben schon mal Counterstrike gespielt -- also ist es auch nicht verwunderlich wenn es am PC des Attentäters installiert ist. Weitaus bedenklicher und gefährlicher empfinde ich die exzessive Gewaltdarstellung der Kinder durchs Fernsehen ausgesetzt werden. Als Kind solche Szenen zu Gesicht bekommen beeinflusst einem deutlich mehr, als wie wenn man als Erwachsener (als "fertiger" Mensch) einen 3D-Shooter spielt. Die noch größere Frage stellt sich mir wie ein junger Mann so viele Waffen besorgen kann. Doch niemand fragt laut nach einer Eindämmung der Gewalt im Fernsehen oder gar nach einem strengerem Waffengesetz (oder sogar Verbot) - der Sündenbock für den Amoklauf war ja wiedermal relativ einfach gefunden - "Diese bösen Computerspieler!"

Sammlung von Zitaten gesammelt von Gamestar: Amoklauf in Winnenden: Zitate
Hier gibt es auch eine wissenschaftliche Meinung dazu: Heise Artikel

P.S.: Übrigens, ich kenne sehr viele, nette, sympatische, sozialisierte Erwachsene die in ihrer Freizeit mal gerne eine Runde Counterstrike spielen ohne gleich zum Massenmörder zu werden ...

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Diese Seite enthält einen einzelnen am 21.03.09 10:31 erschienenen Blogeintrag.

Zuvor erschien in diesem Blog Der ÖFB möchte wohl keine langfristige Weiterentwicklung.

Danach erschien Was für eine Saison für den FC Barcelona.

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