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LOST - danke für die schöne Zeit

Der Start mit Lost war nicht ganz einfach: Am Anfang benötigte die Geschichte eine gewisse Zeit um so richtig loszulegen, weil die Charaktere in Ruhe vorgestellt wurden. Damals habe ich das für ein Manko gehalten und ein bisschen Überwindung benötigt trotzdem dabei zu bleiben. Doch auf Dauer stellte sich genau diese Tiefe als eine Riesenstärke von Lost heraus, damit war ich den Überlebenden auf der Insel so richtig verbunden, konnte mit ihnen Mitfühlen und Leiden, als dann die Handlung deutlich Fahrt aufnahm.

Die Ereignisse auf der Insel schafften es immer wieder mich zu faszinieren und noch lange nach Ende jeder Folge über das Gesehene nachzudenken und mir Erklärungen dafür zu überlegen. Die "Leistung" von Lost war es allerdings mich immer wieder völlig gebannt vor dem Fernseher zu fesseln, um nach gut 40min verblüfft festzustellen, dass schon wieder eine Folge vor bei war. Dieses Erlebnis hielt alle sechs Staffeln an um gegen Ende natürlich nochmals ungeahnte Höhen zu erreichen.

Als dann bei unserem mehrstündigen Event zum gemeinsamen Erleben des Serienfinales klar war, dass Lost jetzt zu Ende ist war das Gefühl eine Mischung aus Wehmut ("Nie mehr Lost schauen!!") und Freude (so viele spannende Stunden erlebt zu haben).
Hier gleich eine klare Festlegung: Ich bin froh wenn Serien ein Gesamtkonzept haben, dass auf hohem Niveau zu Ende geführt werden anstatt ohne Höhepunkt wegen schwacher Quoten und weil der richtige Absprungpunkt übersehen wurde einfach auszulaufen (Akte-X hätte dieses Schicksal fast gedroht).

Jedem Lostianer läuft auch nach dem Ende der Serie vermutlich bei der einprägsamen Signation (es ist eigentlich mehr ein Geräusch) und dem charakteristischem Schriftzug noch immer ein wohliger Schauer über den Rücken.

Lost

So bleibt mir jetzt nur mehr die Erinnerung und der feste Vorsatz in einigen Jahren noch einmal auf die Insel zurück zu kehren.

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Diese Seite enthält einen einzelnen am 27.02.11 10:50 erschienenen Blogeintrag.

Zuvor erschien in diesem Blog iPad im Praxistest.

Danach erschien Lobbyismus in den (Sport-)Medien.

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