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Tag 3 + 4 - Bootsfahrt auf dem Mekong

Nach einer hervorragend schmeckenden, diesmal vegetarischen, Reissuppe machen wir uns auf den Weg zur Anlagestelle fuer Slow Boats um uns dort Tickets und Proviant fuer die 2-taegige Fahrt nach Luang Prabang zu besorgen. Beim Boot treffen wir unsere franzoesischen "Informanten" wieder. Diese haben Tickets und Proviant natuerlich schon laengst besorgt; gemeinsam versuchen wir auf dem Boot einen guten Platz fuer den 1. Tag der Bootstour (geplante 6 h) zu ergattern. Das Boot selbst ist ein netter "Karren" mit zum Teil harten, ungemuetlichen Holzbaenken und zum anderen Teil 2er Sitzreihen von Autos. Diese sind zwar in punkto Gemuetlichkeit nicht der Hammer, aber in Hinblick der Alternativen das Beste was geboten wird. Vor allem die Ankuendigung der Ticketverkauferin dass "many many people" auf dem Boot sein werden und die Ankuendigung aus dem Lonely Planet, dass die Boote oft ueberfuellt sind, laesst uns zufrieden und neugierig die Abfahrt des Bootes erwarten.

Das Boot ist zur geplanten Abfahrtszeit bereits gut gefuellt, ploetzlich kommt ein Tross von geschaetzten 30 - 40 Personen an Board. Diese von uns spaeter "party-people" getauften Touristen werden samt Gepaeck in saemtlichen Ritzen des Schiffes verstaut. Einige finden neben dem laufenden und stinkenden Dieselmotor Platz, andere am Boden beim Heck des Schiffes. Nachdem alle, mehr oder weniger gluecklich einen Platz gefunden haben legen wir mit ca. 45 min. Verspaetung los.


Many Many

Die Fahrt am Mekong ist wunderschoen. Der Blick auf Urwaelder und die unberuehrte Natur ist beeindruckend. Ab und zu ziehen wir an einfachen Bambushaeusern, kleinen Fischerbooten (Einbaum-Boote) und spielenden Kindern vorbei.


Fischer am Mekong

Das Leben am Boot gestaltet sich eher touristisch. Ueberwiegend US-Amerikanische Mid-Zwanziger trinken in Massen Beer-Lao. Sie sind vermutlich unterwegs nach Vang Vieng, DEM Party-Ort (neben Ko Samui) in Suedost-Asien. Sonst passiert waehrend der 6-stuendigen Fahrt nicht sehr viel. Bei der Ankunft in Pak Beng, einem kleinen, gut auf Touristen ausgerichteten, Fischerdorf am Mekong suchen wir uns mit den Franzosen eine Unterkunft. Nachdem die beiden Franzosen recht nett sind, beschliessen wir den Abend mit "Bagpacker-Smalltalk" zu verbringen. Also gehen wir gemeinsam in ein phantastisches Indisches Restaurant mit Blick auf den Mekong Fluss. Spaeter unterhalten wir uns noch mit einem indisch-staemmigen Briten-Paerchen und 2 Oesterreichern. In dem Oertchen Pak Beng gibt es nur Strom aus Generatoren von ca. 18.00 - 22.30 Uhr. Noch eine kurze, kalte Dusche und ab ins Bett, um fuer den morgigen 2. Teil der Bootsreise gewappnet zu sein.

Am Morgen stehen wir zeitig auf um einigermassen gute Sitzplaetze fuer die Schifffahrt zu reservieren. Wir stellen fest, dass wir heute mit einem anderen Boot weiterfahren, welches zwar groesser, aber ausschliesslich mit Holzbaenken ausgestattet ist. Als wir unsere Plaetze beziehen, hoeren wir, dass heute noch mehr Personen auf dem Boot sein werden und aus diesem Grund werden einfache Bambusmatten am Boden ausgelegt. Wiederum sind wir froh Plaetze auf Baenken ergattet zu haben.


Transportwesen am Mekong

Unsere US-Amerikanischen "party-people" weigern sich, als sie das Boot sehen, an Bord zu gehen. Alle Versuche der Amis ein anderes Boot zu bekommen, zeigen bei den Laoten keinerlei Wirkung. Schliesslich betreten diese 30 min. spaeter doch das Boot mit dem Effekt, dass sie wieder schlechte Sitzplaetze bekommen.


Der Sohn von Michael Moore faehrt auch mit

Beim gemuetlich machen passiert ein Missgeschick und die Kamera faellt auf den Boden, sie geht kaputt... Leider laesst sich die Kamera nicht mehr einschalten, die Linse faehrt nicht mehr aus. Wir fuerchten sehr, dass wir bis Hanoi keine Fotos mehr machen koennen, da wir in den Orten bis dahin weder eine neue Kamera, noch die Alte reparieren werden koennen. Das war's leider vorerst mit Fotos ...

Die relativ lange Bootsfahrt von 8 h nach Luang Prabang vergeht fuer uns schnell. Wir verbringen die Zeit hauptsaechlich damit die Landschaft zu bewrundern und zum Teil beobachten wir andere Reisende auf dem Boot wie sie sich die Zeit vertreiben. Einige trinken wieder Bier, einige spielen Karten, einige lesen, einige jammern ueber die lange Bootsfahrt.


Blick auf den Mekong

Gegen 18.00 Uhr kommen wir mit starkem "Seegang" in Luang Prabang an und machen uns auf die Suche nach einer passenden Unterkunft fuer mehrere Tage. Nach einiger Zeit und einigen gesichteten "Gefaengniszellen" finden wir schliesslich verschwitzt und erschoepft (aber gluecklich) eine schoene, helle und saubere Unterkunft.

Nach einem gemuetlichen Abendessen begeben wir uns ins schwankende Bett.

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Diese Seite enthält einen einzelnen am 19.10.09 16:45 erschienenen Blogeintrag.

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Danach erschien Tag 5 - Relaxen in Luang Prabang.

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