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Tag 8 - Auf gehts in die Berge

Wir freuen uns schon sehr darauf aus dem zwar wunderschoenen, aber sehr touristischen, Luang Prabang in die nicht so ausgelatschten Pfade - in das laotische Hochland im Norden - zu fahren. Doch zuerst haben wir die Zwischenstation Phonsavan mit der Hauptattraktion Ebene der Tonkruege vor uns. Das bedeutet vor allem eine ewig lange Busfahrt (prognostiziert mit bis zu 10 Stunden - man kann das in Laos nicht so genau sagen) und irgendwie liegt uns die Moerdertrip vom letzten Jahr nach Pakse noch im Magen ...
Nichtsdestotrotz brechen wir am fruehen Morgen zum Busterminal auf und freuen uns weil es nur einen Bus nach Phonsavan gibt und den nur als Local Bus (nix Minivan, nix VIP, nix Express), das bedeutet wenig Touristen :) Auch der Bus selbst wirkt sehr solide, es besitzt sogar Ruecklehnen!

Wir muessen grinsen weil der 1. Busassistent Speibsackerl mitnimmt, als wir allerdings sehen, dass der 2. Busassistent eine Maschinenpistole mit hat finden wir das irgendwie gar nicht mehr lustig ...
Auch die Speibsackerl kommen schneller zum Einsatz als uns das lieb ist, die Laotin vor uns kotzt sicher 15 Mal waehrend der kurvigen Fahrt. Folgendes Ablaufprozedere entwickelt sich: Sie nimmt ein Sackerl (hat sie sich nach 10min vom Assistenten besorgt) aus der Ablage - dieses passt farblich perfekt zu ihrem Haarband und den Fingernaegeln), sie entleert einen Teil ihres Mageninhalts dort hinein, Elisabeth oeffnet das Fenster und dreht sich weg, das benutzte Sackerl fliegt zum Fenster raus, kurz darauf schliesst Elisabeth das Fenster wieder -> mit der Zeit perfektionieren die Zwei das :)
Unsere extra erworbenen Kekse machen uns ausserdem einen Strich durch die Rechung, nachdem sie im September 2003 (nein, das ist kein Tippfehler) abgelaufen sind beschliessen wir sie nicht mehr zu essen und so ist unser Proviant deutlich reduziert.

Ansonsten verlaueft die Fahrt sehr problemlos, die Strecke ist wunderschoen und vor allem landschaftlich faszinierend, man kann sich gar nicht satt sehen. Allerdings geht es immer bergauf, bergab und mit der Zeit hoeren wir zu zaehlen auf den wievielten Berg wieder rauffahren. Untermalt wird das Ganze durch laute thailaendische Popmusik bei der der Fahrer lauthals mitsingt - da muss fuer uns oft der mp3-Player herhalten um die Musik zu uebertoenen.
Durch das staendige Auf-und-Ab Fahren benoetigen wir fuer die geschaetzten 150km 8,5 Stunden bis wir wirklich Phonsavan erreichen. Dort angekommen lassen wir uns vom Busbahnhof in die Stadt transportieren um in einem netten Guesthouse einzuchecken und die Tour fuer den folgenden Tag zu buchen.

Impressionen der Fahrt:







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Diese Seite enthält einen einzelnen am 23.10.09 15:11 erschienenen Blogeintrag.

Zuvor erschien in diesem Blog Tag 7 - ein unerwarteter Faulenzertag.

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