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Tag 0+1: Wir kommen an

Nachdem wir am Vortag ueberraschenderweise alles notwendige in unsere Rucksaecke gebracht haben brechen wir am spaeten Vormittag nach Muenchen auf, von wo aus unsere Reise startet. Bei der Anreise stellen wir fest, dass wir entweder schon solche Profies sind, oder einfach alles so problemlos laeuft, vermutlich stimmt beides, auf jeden Fall ist die Reise sehr unaufgeregt.

So kommen wir zum ersten Mal am neuen Dubai Internation Airport an, die Ausmasse sind immens, das Shopping-Center wurde noch groesser, allerdings gibt es eine coole neue Annehmlichkeit, die wir waehrend unserer 4-stuendigen Wartezeit gleich intensiv nuetzen - Liegestuehle.
Beim Einstieg in die Maschine Richtung Bangkok, bewundern wir das Riesenflugzeug, einen Airbus A-380, 2-stoeckig und scheinbar endlos lang (wir sitzen in der 68igen Reihe und es geht noch sehr weit zurueck). Zu Beginn dieses Fluges stoeren zwei Englaender die angenehme Ruhe: Sie verbruedern sich im Flugzeug und beschliessen das mit viel Alkohol zu feiern. Als die Lautstaerke zunimmt weigert sich die Stewardess dankeswerterweise noch mehr Alkohol zu servieren, nach intensivem Protest geben die beiden auf und schlafen kurz darauf wie zwei Babys. Dem schliessen wir uns an und so landen wir halbwegs ausgeruht in Bangkok.

Am Flughafen faellt uns sofort auf, dass sehr wenig los ist, es ist angenehm ruhig und nachdem wir ja zwei Profis sind umgehen wir gekonnt alle Lockversuche, um wie gelernt den Shuttle-Bus zur Busstation zu nehmen. Dort angekommen finden wir bald heraus, dass wir den Bus mit der Nummer 551 zum Victory Monument nehmen muessen. Als nach einiger Zeit etliche Busse kommen, nur dieser nicht, forschen wir mal nach und erfahren, dass dieser Bus heute nicht faehrt, wir sollen einen Minibus nehmen (typisch thailaendisch ist das ein Fakt und warum ist nicht zu erfahren). Natuerlich sind wir skeptisch, aber als wir diese Meinung auch noch von zwei anderen Thais hoeren und auch immer mehr Ortsansaessige in den Minisbus einsteigen, lassen wir uns aus Mangel an Alternativen auch dort reinsetzen. Wir bezahlen zwar ein bisschen mehr als wie gewohnt, sind aber mit unter einem Euro trotzdem gut dabei. Ein gutes Beispiel fuer die suedostasiatische Lebensweise erfahren wir gleich bei dieser Busfahrt - eine Thailaenderin steigt ein und stoesst sich fuerchterlich den Kopf. Sie beisst kurz die Zaehne zusammen und wir warten, wie aus Oesterreich gewohnt, auf den Fluch, doch stattdessen beginnt sie zu lachen und das ist wirklich typische fuer die Einstellung dieser Menschen hier.
Der Riesenvorteil dieser Fahrt mit dem Minibus, wir holen beim beruehmten Rennen Flughafen - Victory Monument einen ungefaehrdeten Start-Ziel-Sieg heraus, da ist es schlauer die Augen zu schliessen und nicht auf den Tacho zu blicken ...
Unser Fahrer hat auch definitiv eine Rennuebersetzung, wir glauben am Anfang er hat keine Automatik und schaltet einfach nicht, erkennen aber nach langem Motorheulen - die Automatik ist so eingestellt!
Die persoenlichen Bestleistung unseres Fahrers erreichen wir deshalb knapp nicht, weil er sich bei einem Planquadrat der Polizei fuer einige Sekunden anschnallen muss, genauso schnell wie angelegt ist der Gurt dann auch wieder geloest, es gibt also anscheinend schon Gesetze in diese Richtung in Thailand ;)

Beim Aussteigen aus dem klimatisierten Bus merken wir so richtig, es ist unglaublich heiss in Bangkok, uns rinnt der Schweiss in Baechen ueber den Koerper und so sind wir heilfroh, als wir in unserem Bangkoker "Zuhause" - dem Wendy Guesthouse ankommen und das erste Mal das vertraute "sawadee kaa" hoeren - die thailaendische Freundlichkeit hat uns wieder. Erstes Beduerfnis, ab unter die Dusche und Sandalen und kurze Hose aus dem Rucksack kramen bevor es dann weiter ins MBK geht um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.
Nach einem guten Abendessen in der Strasse (wir mussten schockiert feststellen, dass statt unserem Phat Thai Lieblingslokal nun ein Wolkenkratzer steht) bleibt fuer mich nur mehr die Hoffnung heute nacht um 01:45 Orstzeit einen Sender zu finden der Champions League zeigt ...

erstes Bier vor dem Wendy Guesthouse
Unser erstes Chang vor dem Guesthouse - auch am Abend ist uns noch sichtbar heiss ;)

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Kommentare (3)

andrea:

wenn ich mir das so durchlese krieg ich fernweh und ich kann richtig die luft riechen, die um eure nasen weht und das milde klima auf der haut fühlen. ,-)
und das bier in der umgebung würde ich auch gerne trinken ;-)

liebe grüße und bin schon gespannt wie's bei euch weitergeht...
andrea

sabine:

hallo, ganz aufgeregt und interessiert lese ich euren reisebericht und freue mich schon auf weitere,.......

eine feine zeit und glg sabine

(inspiriert vom fernweh, google ich herum um meinem fernweh was gutes zu tun)

ace:

Hallo ihr Zwei,

ich muss schon sagen, dass mich der Neid ein bisschen in der Hand hat...

Mir hat zwar das Singha immer besser geschmeckt, aber das Chang in BKK hätte ich auch gerne...

@Tobi: hast Du ein Lokal gefunden? Ansonsten hast Du nicht viel versäumt: Barzelona (wie es der Hitzfeld immer betont hat) hat das Spiel sicher im Griff gehabt und der Schiri hat krampfhaft versucht keinen Madrilenen auszuschließen (bei 2-3 wäre da ne Gelb-Rote leicht drinnen gewesen)...
Ansonsten musst halt schauen, dass Du am 28.5. zum Finale eine Bar findest...

Ansonsten wünsche ich Euch noch eine super Zeit!

lg

Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einzelnen am 3.05.11 16:15 erschienenen Blogeintrag.

Zuvor erschien in diesem Blog Die geplante Reiseroute.

Danach erschien Tag 2: Sightseeing in Bangkok.

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