Hauptseite

Holareidulieh Archive

6.06.07

Salzburg Lehen -> Nockstein via Gersbergalm

Nach dem zeitigen Erwachen in der Früh schmiedeten wir folgenden Plan: mit dem Rad zur Gersbergalm, zu Fuß weiter auf den Gipfel des Gaisberges und von dort weiter auf den Nockstein und dann zurück zur Gersbergalm. Soweit zu unserem ehrgeizigen Plan!
Aufbruch schafften wir zwei 'Frühaufsteher' und Samstag-Morgen-Vertrödler wiedermal erst gegen 10:00 Uhr, aber dann ging es mit Vollgas entlang der Salzach bis Parsch, wo wir voll Zuversicht in den Wanderweg Richtung Gersbergalm einbogen. Ein horrend steiler Weg machte das Fahren mit dem Rad unmöglich und nach wenigen Metern stiegen wir keuchend vom Rad ab und schoben unser Vehikel , vorbei an millionenschweren Villen, immer in Richtung Gaisberg. Nach schweißtreibenden 40 Minuten schiebend bergauf in der prallen Sonne waren wir endlich beim ersten Etappenziel angekommen.
Unser Körper verlangte von uns eine dringende Pause und so beschlossen wir, im Schatten des bewaldeten Gaisbergs, eines der Etappenziele (den Gaisberg himself) von der 'Todo-Liste' zu streichen. Nachdem sich unsere Akkus wieder etwas aufgeladen hatten (obwohl die ersten 500 Schritte nahezu zur Qual wurden) genossen wir die schöne Wanderung durch den Wald Richtung Nockstein. Als wir nach ca. 40min Wanderung ein wunderbares Aussichtsbankerl erblickten, 'mussten' wir Pause machen damit wir mit Hilfe des schmackhaften (von Elisabeth in der Früh noch extra gezauberten) Nudelsalates genug Energie zu uns nahmen und dann auch den Gipfel zu erobern!

Richtung Nockstein
Am Fusse des Nocksteins

Gut gestärkt stiegen wir den Stein bergauf und genossen von dort den schönen Blick über die Stadt Salzburg und den Flachgau. Nach einer erholsamen Pause am Gipfel und dem Gipfelfoto (Erklimmung des Nockstein-Felsens durch Extremsportler Tobi) machten wir uns wieder auf den Weg zurück, ohne Abstecher auf den Gaisberg, um nicht die allerletzten Kräfte aus unseren Körpern zu pumpen. Der Rückweg war subjektiv natürlich viel, viel kürzer, nicht nur durch die rasante Abfahrt von der Gersbergalm in die Stadt Salzburg und so kamen wir nach 5,5 Stunden ziemlich erschöpft zu Hause an wo wir gleich in Koma-ähnlichen Schlafzustand versanken.

Nockstein Gipfel
Gipfelstürmer


Die Wanderrunde von Parsch auf die Gersbergalm - Nockstein - Gaisberg ist ein wirkliches Highlight und für 'mittel-fitte' Kondition geeignet.
->Photogalerie

25.09.07

Pertisau am Achensee

Endlich der Nachtrag zu unserem wunderbaren Wanderkurzurlaub in Pertisau am Achensee im Karwendel-Gebirge.

Fasziniert hat uns, neben den wunderschönen Wanderwegen, vor allem auch die Stories der "Piefke-Saga" in die Realität umgesetzt zu sehen (Stichwort: Treueauszeichnungen für unsere deutschen Gäste).

In diesen drei Tagen waren für uns neben Relaxen und gutem Essen vor allem auch gemütliche Wanderungen angesagt - hier ein paar Eindrücke:

Auf zum Gipfel
Auf zum Gipfel

Eine Rast mit lohnenswertem Ausblick
Eine Rast mit lohnenswertem Ausblick

Photos zu einem anderen Hobby von uns - der Makrofotografie - sind hier zu finden :)

22.05.09

Wanderung Wengerau -> Werfener Hütte

Etwas dem Plansoll abweichend starteten wir zwei "Frühaufsteher" um 11:00 von einem fast leeren (da hatte Elisabeth ganz andere Skitour-Erfahrungen gemacht) Parkplatz los. Ziel unserer Wanderung nach zirka 10km Weg mit 1000 Höhenmetern war die Werfener Hütte über die Elmaualm.
So ging es los Richtung Talschluß und dann "Auffi". Die Hitze machte uns zu schaffen und so legten wir nach kurzer Zeit die erste Rast ein um mal ordentlich Wasser zu tanken und den Sonnenschutz zu verbessern.

Aufstieg Elmaualm
Aufstieg zur Elmaualm

Dann ging es relativ gemütlich über ein Schneefeld, gut markiertem Weg und viel Stille bis zur Elmaualm (ab Ende Mai bewirtschaftet). Nach einer ausgiebigen Jausenrast marschierten wir den steilen Pfad weiter zur Werfener Hütte auf 1967m. Für den steilen Aufstieg wurden wir mit einem wunderbaren Panorama belohnt.

Werfener Hütte
Blick von der Werfener Hütte

Als ein älterer Mann (er arbeitet als Bedienung, war aber größtenteils mit "Aufschatzn" und Biertrinken beschäftigt) meinte wegen der Polizei darf man sich nicht zuviel denken, die vermuten nichts so lange die Hose nicht dreckig ist (sprich der Abstieg von der Hütte ohne Probleme funktioniert hatte) lachten wir noch, als er uns dann später mit dem Auto überholte verging uns irgendwie das Lachen ... ich wusste nicht, dass auf der Alm da gibts koa Sünd so gemeint ist.

Beim Abstieg genossen wir noch intensiv das wunderschöne Panorama und beim Anzeichen der ersten Regentropfen waren wir froh wieder im trockenen Auto zu sitzen.

Fazit: wunderschöne Tour, super beschildert, geniales Panorama und gut geeignet für "normale" Wanderer und bis zur Elmaualm sicher auch für Familien wie uns - Tourdaten

26.05.10

Wanderung Hochbrunn -> Schlenken

Den ersten durchgehende sonnigen Tag im Mai wollen wir natürlich sofort nutzen und so brechen wir am Pfingstmontag nach dem Mittagessen zu einer gemütlichen Tour Richtung Hallein auf. Unser Ziel: der Schlenken.
Die Anfahrt zum Parkplatz bei Hochbrunn ist vom Panorama her schon sehr reizend, wir kommen uns sofort wie im Gebirge vor und das nach nicht mal 30min Fahrzeit. Mit im Gepäck haben wir das GPS-Gerät von Jakob mit dem Plan ein paar Caches (es gibt vier im Umfeld des Schlenken) zu heben. Einen davon streichen wir schon vor dem Aufbruch, da wir nach der langen Regenzeit lechzend nach Sonnenschein den sonnigeren Weg wählen.
So gehts es stetig aufwärts, nach kurzer Zeit verlassen wir den Schotterweg und gehen den interessanteren Weg durch den Wald.

Je näher wir Richtung Gipfel kommen, umso mehr merkt man die "Skitouren-Kondition" von Elisabeth - Tobias schafft es nur dank eisernem Willen und viel Ehrgeiz das Tempo bis zum Gipfel mitzuhalten.

Schlenken Gipfel
Auf dem Gipfel des Schlenken; Blick Richtung Süden

Am Gipfel kommt jetzt endlich das GPS-Gerät zum Einsatz und wir nähern uns Meter für Meter dem Ziel. Dort angekommen stehen wir auf einem großen, dichten Schneefeld - eine Schaufel haben wir zum Cache heben natürlich nicht mit. Einige Fußabdrücke auf dem Schneefeld deuten darauf, dass wir nicht die ersten Cacher sind die daran scheitern ...

Schlenken
Laut GPS-Ortung müsste unter dem Schnee der Cache versteckt sein

Nach einer intensiven Rast inklusive Jause und einem kleinen Schläfchen in der Sonne beginnen wir mit den Abstieg, den Abstecher zum Schmittenstein streichen wir aufgrund von Konditionsmängeln des männlichen Teils unseres Ehepaars - damit fallen wieder zwei Caches flach, aber das können wir ja noch mal nachholen und uns dann wirklich aufs Geocaching konzentrieren.

Nach insgesamt 4h15min kommen wir wieder am Parkplatz an: Unser Geocaching war erfolglos, dafür haben wir eine wunderschöne Wanderung unternommen und viel Sonne tanken können.
Fazit: Diese Tour ist wunderbar für alle Altersklassen inklusive Familien geeignet und das Panorama ist wirklich wunderbar.

Links:
Alpintouren: Über die Niglkaralm auf den Schlenken
http://www.schlenken.at/

25.07.10

Wanderung Krispl -> Schlenken -> Schmittenstein

Die wanderwillige Gruppe (Max, Ursula, Jakob, Hans, Elisabeth, Tobias) traf sich zeitig (naja, hatten wir zumindestens vor) zum Abmarsch beim Gasthof Zillreith in Krispl mit dem Ziel zuerst auf den Schlenken und dann über den Kamm weiter auf den Schmittenstein zu gehen. Bei wunderschönem Wetter genossen wir den schattigen Aufstieg über den Nordgrat Richtung Schlenken

Schlenken Gipfelkreuz
Die Wandergruppe vor dem Schlenken Gipfelkreuz

 

Blick Schlenken
Den Blick rückwärts gerichtet

Nachdem endlich kein Schnee mehr lag wurde auch der schon lange anvisierte Cache (ohne GPS-Gerät, das hatte Jakob verliehen - darum leider auch nur dieser eine Cache) gehoben - wir waren bei unserem letzten Versuch ja noch am fehlenden Werkzeug (Pickel und Schaufel) gescheitert.

Auf dem Weg Richtung Schmittenstein - nur für trittfeste Wanderer geeignet - wanderten wir durch viele Latschen inmitten eines wunderschönen Panoramas über den Verbindungskamm um dann den Schmittenstein kurz zu Umrunden um über den Nordosten aufsteigen zu können.

Richtung Schmittenstein
Verbindungskamm Richtung Schmittenstein

 

Schmittenstein Gipfelkreuz
Auf dem Gipfel des Schmittenstein

Nach einer ausführlichen Rast mit Mittagspause ging es auf einem sehr rutschigen Weg querfeldein, man hört vor allem die Männer abwechselnd ausrutschen und ein Stückchen Weg mit dem Hintern als Fortbewegungsmittel abkürzen, in Richtung Schlenkenalmen, wo wir uns noch mit einem Radler stärkten bevor es zurück ins Tal ging.

Netto-Gehzeit: 4-5 Stunden; mit etwas längeren Pausen wunderbar als Tagesausflug zu nutzen

Link Tourbeschreibung

9.10.10

Wanderung Faistenauer Schafberg über Mittereggalm

Moralisch unterstützt (danke für die Motivation :) ) durch Franzi und Jakob beschlossen wir den wunderschönen Herbsttag mit einer Wanderung zu nutzen. Als Ziel wurde der Faistenauer Schafberg auserwählt.

Nach einem anfangs sehr steilen Anstieg (wo wir vor allem Jakob einbremsen mussten) gelangten wir durch eine herbstliche Waldlandschaft zur Mittereggalm. Nachdem der Hunger (noch) nicht sehr groß war und Elisabeths Fuß der Belastungsprobe gut stand hielt marschierten wir nach kurzer Beratung und Trinkpause gleich weiter.

Als nächstes erreichten wird den Sattel zwischen Faistenauer Schafberg und Loibersbacher Höhe, wo wir in die Hochwiesalm auf einen leckeren Bauernkrapfen mit Sauerkraut, Radler und Schnaps (der ging aufs Haus) einkehrten. Nachdem uns der Wind dort ordentlich zusetzte und wir mittlerweile froren suchten wir uns noch ein windstilles Bankerl in der Sonne um wieder aufzutauen, bevor es weiter Richtung Gipfel ging.

Neben der Hochwiesenalm
Am Sattel neben der Hochwiesenalm

Die letzten der 740 Höhenmeter führten uns auf den Gipfel des Faistenauer Schafbergs, wo wir zuerst die überwältigende Aussicht genossen um dann einen Cache zu heben. Dieses Unterfangen erwies sich aufgrund der zahlreichen Muggles als gar nicht so einfach. Mit etwas Geduld konnten wir unser Unterfangen nach intensiver Suche noch abschließen und den Cache in unsere Trophäenliste eintragen


Gipfelfoto Faistenauer Schafberg
Das obligatorische Gipfelfoto

Rundblick Faistenauer Schafberg
Der Blick vom Faistenauer Schafberg (zu sehen: Filbling, Fuschlsee, Schober)

Der Yoga Kranich
Yoga in luftigen Höhen

Nach dem gemütlichen Abstieg kehrten wir wieder nach Hause zurück mit dem Wissen endlich den Faistenauer Schafberg erstiegen zu haben.

Fazit: Diese Tour ist bis zum Sattel wunderbar für alle Altersklassen inklusive Familien geeignet. Danach bietet es sich für trittfestere Personen an den Gipfel für den wunderbaren Ausblick zu erobern, der Rest kann in der Zwischenzeit gemütlich einkehren :) Netto-Gehzeit: 3 Stunden

Link Tourbeschreibung

Über diese Seite Holareidulieh

Diese Archivseite enthält alle "Reiseweblog Elisabeth + Tobias"-Einträge der Kategorie Holareidulieh. Die Einträge sind in chronologischer Reihenfolge angeordnet.

Budapest Februar 2007 ist die vorherige Kategorie.

Krumau April 2007 ist die nächste Kategorie.

Viele weitere Einträge finden Sie auf der Hauptseite und im Archiv.

Powered by
Movable Type 5.12